Willkommen in New York

Wie oft ärgert man sich, dass der Tag nur 24 Stunden hat. So viel zu erledigen, so viel zu tun… Aber es gibt eine Möglichkeit diesen Tag zu verlängern – ein Flug gegen die Zeit. Ganze 5 Stunden mehr hat der Psychochortag dadurch! Gut, dafür musste man 7 Stunden fliegen, aber wer will denn Erbsen zählen…

Vor allem, da man so einen Flug ja durchaus genießen kann. Bevor es in eisig-kalte Höhen ging, durften wir uns bereits 2 Stunden im Flugzeug akklimatisieren – welches in dieser Zeit auf die Enteisung wartete. Und kaum war die Reisehöhe erreicht, begann das Mästen. Salzgebäck, warmes Essen, warme Zwischenmahlzeit… Man sollte ja während des anstrengenden Filmeguckens nicht verhungern. Das ganz große Futtern begann allerdings erst, als klar wurde, dass vor der Einreise in die USA noch ein paar Lebensmittel vernichtet werden müssen. Die Einfuhr ist laut Flugpersonal nur dann unproblematisch, wenn die Sachen noch eingeschweißt sind – oder sich bereits im Magen befinden. Die Herausforderung wurde mutig angenommen.

Schon der Weg vom Flughafen zum YMCA Greenpoint Hostel geriet dann zur kleinen Sightseeingtour. Das Expogelände aus Iron Man 2! Die Skyline von Manhattan! Der Eiffelturm! … Der Eiffelturm? Zum Glück scheuten die Anwohner keine Kosten und Mühen um uns zu versichern, dass wir trotz Nachbildungen europäischer Wahrzeichen in der USA sind – allein während der Busfahrt wurden über 25 Flaggen gezählt. Mit über 1 Flagge je Kilometer eine für Deutsche ungewohnt hohe Flaggendichte.

Um diesen Kulturschock zu verdauen, brauchte es ein bis zwei Stündchen Ruhe – und ein Abendessen in einem richtigen amerikanischen Diner. Wie kann man eine Kultur schließlich besser kennen lernen, als über die Nahrung, die sie am Leben erhält? Fried Cheese Sandwich dessen Käse in einem unnatürlichen, aber faszinierenden Orange leuchtet, Cheeseburger den man mit 2 Händen essen muss, dicke Pommes und eine gehörige Portion Ketchup. Und während von der Straße die Geräusche einer Stadt, die niemals schläft, in die Zimmer dringen, schlummert der Psycho-Chor satt und übermüdet seinem ersten New Yorker Konzert in der Park Church (129 Russell Street, Brooklyn) entgegen.

Wir danken unseren Sponsoren, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Freistaat Thüringen, dem Studierendenwerk Thüringen, XCEPTANCE, ZEISS, GW und maßalsky für ihre Unterstützung dieser Reise.

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